Archive for the ‘Leseprobe’ Category
TOP 100 “Lisa & Sophie”
Mittwoch, Januar 20th, 2010Dank allen, die in den letzten Tagen die Episoden der “Geschichte von Lisa und Sophie” gehört haben. Der Podcast hat es diese Woche in die TOP 100 deutschsprachiger Podcasts geschafft!
Audio-Podcast: Die Geschichte von Lisa und Sophie (Episode 8)
Montag, Januar 18th, 2010“Der Vater war außer sich. Er zerrte, prügelte und schleppte Sophie zurück auf ihr Zimmer. Aber er unterschätzte die Kraft der älter gewordenen Tochter …”
Noch einmal wird die Freundschaft der beiden 16jährigen Lisa und Sophie beschworen, bevor sie an der Liebe einer der beiden Mädchen zu einem Jungen zerbricht. Eine Erzählung von Dietmar Haiduk, erschienen in: “Mein Sommer mit Marleen” - mehr auf www.dietmarhaiduk.de und www.marleen.probelesen.info
Audio-Podcast: Die Geschichte von Lisa und Sophie (Episode 7)
Samstag, Januar 16th, 2010“Sophie hörte die Sirenen. Und doch war diesmal ich es, die - früher als sie - die Gefahr erkannte, denn ich sah lange vorher die Frauen und Männer, die sich schweigend hinter den Fenstern gegenüber um die beste Aussicht drängelten…”
Noch einmal wird die Freundschaft der beiden 16jährigen Lisa und Sophie beschwört, bevor sie an der Liebe einer der beiden Mädchen zu einem Jungen zerbricht. Eine Erzählung von Dietmar Haiduk als Audio-Podcast. Infos auch auf www.dietmarhaiduk.de und www.marleen. probelesen.info
Audio-Podcast: Die Geschichte von Lisa und Sophie (Episode 6)
Freitag, Januar 15th, 2010“Der Sturm wurde zum Orkan. Wir drückten uns tiefer unter die Zeltplane. Der Teil eines Sendemastes schlug um und blockierte die Tür. Wir saßen fest …”
Noch einmal wird die Freundschaft der beiden 16jährigen Lisa und Sophie beschwört, bevor sie an der Liebe einer der beiden Mädchen zu einem Jungen zerbricht. Eine Erzählung von Dietmar Haiduk als Audio-Podcast. Infos auch auf www.dietmarhaiduk.de und www.marleen. probelesen.info
Audio-Podcast: Die Geschichte von Lisa und Sophie (Episode 4)
Mittwoch, Januar 13th, 2010“Sophie robbte und sprang auf. Sie maß das Dach mit ihren Schritten. Sie zählte laut, dann blieb sie stehen. Sie sagte: Jetzt wisse sie, wo der Abgrund beginnt…”
Noch einmal wird die Freundschaft der beiden 16jährigen Lisa und Sophie beschwört, bevor sie an der Liebe einer der beiden Mädchen zu einem Jungen zerbricht. Eine Erzählung von Dietmar Haiduk als Audio-Podcast.
Von Eifersucht und dem Selbstverständnis der Männer
Donnerstag, Juni 12th, 2008Frauen. Manchmal hängen sie uns Männern wie ein Klotz am Bein. Oft aber hängen auch wir an ihnen. Verlassen sie uns dann irgendwann, rennen wir ihnen hinterher aus verletztem Stolz, den wir – dabei ertappt, von jeglicher Liebe zu dieser Frau nicht lassen zu können – nur allzu gern als Eifersucht ausgeben. Denn diese Eifersucht scheint uns weniger beschämend und unser männliches Selbstverständnis weniger beschädigen zu können, als das Eingeständnis von verletztem Stolz. Eifersucht verlangt immer mindestens zwei Seiten, wie ich damals begriff: den Eifersüchtigen, aber auch das Objekt der Eifersucht – jenen gehassten dritten Mann also, auf den sich fortan alle Wut konzentriert. Dieser Verweis auf einen anderen Schuldigen – unseren Nebenbuhler – scheint es uns leichter zu machen, mit einer aus den Fugen geratenen Situation zu leben. So lassen wir uns gern in Eifersucht umschmeicheln, denn erst diese gibt uns die Chance, einem anderen als uns selbst die Schuld am Leiden unserer Liebe zu geben. Auf dass nicht wir es sind, dem Vorwürfe zu machen wären. So - frei gekommen von der Schuld am Vergehen eigener Liebe - stilisieren wir uns sehr schnell zu Opfern einer dritten Macht: jenes fremden Liebhabers. Wir wären sogar bereit, einen Eid darauf zu schwören, frei von jeglicher Schuld am Dilemma unserer Beziehung zu sein – schließlich hätten wir unsere Frau oder Freundin wirklich gern noch auf Jahre geliebt … Sagen wir, weil uns nichts besseres mehr einfällt. (…)
(Leseprobe aus: ABRISS LEBEN, Dietmar Haiduk/Roman, unveröffentlicht) Text: Dietmar Haiduk
Tag der Poesie: 20. März
Donnerstag, März 20th, 2008der Hase
sucht seine Häsin
Schnee gefallen
(Passend zum Wetter und in Abwandlung japanischer Haikus, die dem Silbenrhythmus 5-7-5 folgen, wäre dies - leider nur in 3-5-4 Silben - mein Beitrag zum heutigen Tag der Poesie … Alles wird anders - was ja nicht schlimm ist, solange wir uns erinnern, was einmal war, bevor es anders wurde …)
Alles wird anders
Mittwoch, März 12th, 2008Zukünftig wird es in diesem Blog vor allem um die alltägliche Wahrnehmung und Auseinandersetzung von und mit bedenkenswerten Nachrichten, Ereignissen und Ansichten gehen. Spannende, lesens- und empfehlenswerte Bücher werden dagegen in Lesbare Bücher besprochen. Für Schreib - und Leseproben wird es neben probelesen.info einen neuen Weblog geben, der im Moment allerdings noch in der Vorbereitung ist. Und (fast) alles über Potsdam kann man immer noch auf Himmel über Potsdam lesen …
bleib geh hoff
Mittwoch, März 5th, 2008wie du dich fühlst nimm hin
wie sehr du vermisst verzicht
wie oft du weinst wein
wen immer du liebst lieb
wen immer du brauchst brauch
wen immer du hasst hass niemals mehr
was gewesen ist vergiß
was ist lass geschehen
was sein soll lass sein
nie war schlimm auch schlimm genug
nie war gut auch gut genug
nie muss sein was niemals war
wo du gehst gibt es keinen Weg
wo du wiederkehrst bleibt keine spur
wo du warst fragt keiner nach dem Sinn
bleib wo du bist
geh wohin du willst
hoff was keiner hofft
Leseprobe
Donnerstag, Juni 21st, 2007
für P. für M. für C. und auch für G.
ich hab dich nie gesucht
und trotzdem gibt es dich
ich hab dich nie gewollt
und trotzdem brauch ich dich
ich hab dich nie erkannt
und trotzdem spür ich dich
ich hab mich oft versteckt
und trotzdem kennst du mich
du warst mir immer nah
hab trotzdem dich vermisst
ich hoffte ein leben lang
und hab dich nie geküsst
ich werd dich nie verlassen
und trotzdem wirst du gehen
ich werd dich immer halten
und trotzdem wirds geschehen
ich wünsch dir alles glück
und trotzdem nie genug
was sollt ich dir bedeuten
wo alle hoffnung ich begrub
ich hatte einen traum voll sehnsucht
und trotzdem ward mir kalt
nun starre ich nachts ins dunkle
und du du fehlst in allem
*** mehr Leseproben gibt es auf ProbeLesen.info
Relativitätstheorie & Mäuse
Dienstag, Juni 12th, 2007Jahrelang dümpeln Texte vor sich hin - auf diesen kleinen, längst veralteten Disketten, auf diversen Festplatten diverser Rechner. Manchmal hat der eine oder andere dieser Texte es schon geschafft, sich auf Papier auszubreiten: ausgedruckt, um kurz danach irgendwo - vergilbt - zu enden. Ein Wort wie ein Name: kurze Texte, in der Tradition klassischer Haikus, meist gleichsilbrig 5 – 7 – 5. Was nicht immer, ich gestehe, gelingt. Aber auch mit weniger Silben lassen sich Worte zum Klingen bringen. Denn nicht immer lässt sich, was man aufschreiben will, wirklich in eine Form zwingen. Davon also heute eine weitere Leseprobe, wie schon in den letzten Wochen geschehen. Geplant ist im Dezember übrigens ein Band mit Fotos und Dutzenden solcher kurzen Texte. Mehr gibts dann auch wieder rechtzeitig auf ProbeLesen.info
LIEBESKUMMER
der tropfen fällt
und bricht so wolkenherz
für regen
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RELATIVITÄTSTHEORIE
herbstblatt fällt
und klemmt dem käfer
beine ein
ZU FRÜH GEFREUT
der käse will im
bauch der maus entfliehen
da schlägt die falle zu
Mehr zum Thema Albert Einstein und Potsdam gibt es übrigens auf www.himmel-über-Potsdam.de
Wirklichkeit
Montag, Juni 4th, 2007Es ist geschafft und aus den Ideen zu Mein Sommer mit Marleen ist tatsächlich ein fühlbares, lesbares Buch geworden. Noch wird es einige Zeit brauchen, bis es richtig beworben wird. Erst im September, zusammen mit Abriss Leben und Zimmer der Tränen, schließlich ist alles mit einem enormen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden, so dass es besser ist, alles zu bündeln. mehr
Zimmer der Tränen
Samstag, Mai 26th, 2007
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(…)
So glaubten wir, wovon man sprach.
Von Kanzeln, Podien und von Türmen.
Und waren doch – so ahnungslos – ein Nichts.
Wir hatten nicht gehofft, Jahrhunderte auch nie gewagt
zu fordern, was uns Anspruch wäre:
dass unser Dasein Wahres braucht.
Dass Leben nur zu prophezeien
uns nie für wahres Leben reichen wird.
Und, was uns blieb am Ende allen Glaubens,
war nur ein Traum – doch alles wert:
dass nur der Mensch dem andren Mensch,
der Freund dem Freund, der Mann der Frau,
der Sohn dem Vater, noch verpflichtet sei.
Dass frei von allem Glauben, aller Macht,
nur zählt, was in uns steckt.
Und Harmonie in allen Dingen
doch nur dem Ende allen Lebens gleicht.
Nicht Untertan! Nicht stumm!
Nicht ohne Widerspruch!
Und niemand sich verkauft der Macht,
des eigenen Friedens willen. (…)
aus: Zimmer der Tränen (Theaterstück) >mehr
rechtfertigung
Dienstag, Mai 22nd, 2007seh dich hör dich kenn dich mag dich
will dich
riech dich spür dich lieb dich streichle dich
drück dich küss dich beiss dich
brauch dich such dich find dich
nicht
vermiss dich
Das tägliche Leben des Herrn Grabowski …
Dienstag, Mai 8th, 2007
Herr Grabowski hat es nicht leicht im Leben, aber dabei wenigstens jede Menge Spaß. Täglich hier
Leseprobe
Sonntag, Mai 6th, 2007
So etwa muss es gewesen sein. So habe ich es mir gedacht, wenn es nicht in ihren Briefen stand. Denn auch die habe ich - Svenke, Tucher, Briefträger - ausnahmslos alle gelesen. Heimlich versteckt, immer mit der Mühe, so gut es ging, sie erneut zu verschließen und Marleen in die Hand zu drücken. Unschuldig lächelnd. Nur so war Marleen mir einen Sommer lang vertraut.
Ich weiß ich hätte es nicht tun sollen. Ich hätte Marleen so nie betrügen dürfen. Aber wie sonst hätte ich sie je kennen gelernt. Wie sonst hätte ich sie geliebt. Wie hätte ich sie schützen, um sie trauern und um sie bangen können. Wie hätte ich je von ihr geträumt, von dieser wundersamen Frau Marleen.
aus: “Mein Sommer mit Marleen” >mehr
Ignoranz
Dienstag, April 24th, 2007
ignoranz
untergang
aber die sonne strahlt
nichts ahnend


